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Aktuelles  30.05.2012 (Archiv)

Strichcode-Betrug

Barcodes wie sie im Einzelhandel verwendet werden, sind sehr einfach selbst herzustellen. Immer wieder nutzen Diebe das aus und ersetzen die Etiketten von teurer Ware mit nachgemachten Codes von billigen Produkten.

Vor allem in den USA gab es zuletzt wieder einige spektakuläre Barcode-Betrügereien. Ein SAP-Manager beispielsweise hat ein Jahr lang ergaunertes Lego-Spielzeug bei eBay verscherbelt und so etwa 30.000 Dollar verdient. Der Verkauf von Diebesgut im Netz ist aufwendig nachzuweisen.

Während sich die Zahl der Fälle von Barcode-Betrügereien in den USA so sehr häuft, dass der Handel überlegt flächendeckend unbestechliche RFID-Etiketten einzuführen, ist das Problem bei uns noch überschaubar. Barcode-Betrug wird vom Einzelhandel normalerweise nicht gesondert erhoben, die ersten prominenten Fälle gab es aber schon 2005, als aufflog, dass Kriminelle die US-Handelskette Wal-Mart im Verlauf einer Dekade um 1,5 Mio. Dollar erleichtert hatten. Schätzungen über die jährlichen Verluste für den US-Handel gehen in die Milliarden.

Auch wenn der Einsatz von Computertechnik in der Akquise des Diebesgutes noch nicht überall Fuß gefasst hat, ist sie beim Verkauf der Hehler-Ware alltäglich. Zwar durchsuchen Spezialisten im Auftrag von Industrie und Handel die einschlägigen Plattformen, die eindeutige Identifikation der Ware ist trotzdem schwierig.

pte/red

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#Barcode #Strichcode #Betrug #Diebe #Handel #RFID



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