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Aktuell  25.01.2017 (Archiv)

Anonymisierung reicht nicht

Analytics und andere Werkzeuge sorgen für vermeintliche Privatsphäre, indem Bewegungsdaten von Usern anonymisiert werden. Die Daten reichen aber trotzdem meist für eindeutige Identifizierung der User aus.

Auch ein vermeintlich anonymer Browser-Verlauf gefährdet die Privatsphäre, wie eine Studie der Universitäten Princeton und Stanford zeigt. Denn durch einen Vergleich des Verlaufs mit den Links in Social-Media-Profilen ist es möglich, jenes des Nutzers und damit diesen selbst zu identifizieren. In einem Experiment mit einem eigens entwickelten De-Anonymisierungs-Tool konnten die Forscher so fast drei Viertel der Teilnehmer beim Namen nennen. Solche Tricks könnten beispielsweise auch von Werbefirmen missbraucht werden.

'Es ist bekannt, dass manche Unternehmen wie Google und Facebook Nutzer online verfolgen und ihre Identität kennen', sagt Arvind Narayanan, einer der Studienautoren. Doch wenigstens ist das von vornherein klar. Problematischer ist, dass auch viele andere Unternehmen beispielsweise mittels Cookies das Surfverhalten von Nutzern beobachten. Sie kommen somit an eine Art Browser-Verlauf, der theoretisch anonym sein sollte. Doch selbst falls das zunächst stimmt: Im modernen Web ist diese Anonymität leicht auszuhebeln.

Links, Social Media und Anonymität

Der Browser-Verlauf jedes Menschen ist einzigartig und enthält verräterische Spuren seiner Identität', erklärt Mitautor Sharad Goel aus Stanford. Die Forscher haben daher Algorithmen entwickelt, um die laut Verlauf besuchten Links mit jenen in den Feeds auf sozialen Netzwerken zu untersuchen. Denn Verlauf und Profil derselben Person sollten die gleichen Vorlieben widerspiegeln. Das erlaubt es die beiden einander zuzuordnen und somit letztlich die Identität des Nutzers hinter einem Browser-Verlauf festzustellen.

Das klingt zwar ein wenig nach der Suche nach einer Profil-Nadel im Facebook- oder Twitter-Heuhaufen, ist aber erschreckend effektiv. Bei einem Experiment haben Freiwillige ihren tatsächlichen Browser-Verlauf bereitgestellt. Sie wurden dann gefragt, ob ein von den Forschern entwickelter Algorithmus ihr Twitter-Profil korrekt ermittelt hat. Von 374 letztlich berücksichtigten Teilnehmern war das bei 72 Prozent der Fall.

Grenzen und Lösungen

Allerdings zeigt eben dieses Experiment auch, dass die automatisierte De-Anonymisierung ihre Grenzen hat. Ein Verlauf muss schon genug Links enthalten, die tatsächlich mit Profilen auf sozialen Medien in Verbindung gebracht werden können. Dennoch ist bedenklich, dass der Ansatz wohl auch Browser-Verläufe, die mit angeblich anonymen Tracking-Cookies gesammelt werden, oft konkreten Personen zuordnen könnte.

Labarama

Um wirklich sicher zu sein, braucht es also eine Lösung wie jene von Labarama: Das Social Network bietet neben der grundsätzlichen Anonymitär auch noch den Verzicht auf Logs und Tracking. Hier wird also nicht nur anonym gearbeitet, sondern auch auf die Aufzeichnung von Daten verzichtet. Selbst eine der beiden Beschränkungen würde hier nicht umgangen werden können, um die Sicherheit der Privatsphäre zu gefährden - User sind also selbst bei umfangreicher Analyse mit ihren Daten geschützt.

pte/red

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#Social Media #Datenschutz #Privatsphäre



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