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Tipps und Links  29.07.2013 (Archiv)

Bezahlen mit dem Gesicht

Gesichtserkennung ist mittlerweile auch ein Thema bei Login-Vorgängen und Sperrmechanismen am Smarthone. Doch auch in der Bezahlung kann man das System einsetzen.

Dank eines innovativen Zahlungssystems könnte es bald möglich sein, Einkäufe in Supermärkten nur mithilfe von Gesichtserkennung, also ohne den Gebrauch einer Kreditkarte oder eines Mobiltelefons zu tätigen. Die neue Technologie stammt vom finnischen Start-up Uniqul und nutzt eine spezielle Software, die sich durch das Blicken des Kunden in eine Kamera mit dessen Bankkonto in Verbindung setzt.

Dieses Verfahren ist im Vergleich zu anderen Zahlungsmethoden nicht nur zuverlässiger, sondern könnte auch zu einer erheblichen Verkürzung der Wartezeiten an der Kasse beitragen. 'Eine unserer Studien hat ergeben, dass die biometrischen Verfahren vom Kunden grundsätzlich geschätzt werden, da diese als fälschungssicherer erachtet werden', so Jens Giere von TNS Infratest. Dem Experten zufolge sind Zahlungssysteme, die auf QR-Code oder Near Field Communication (NFC) beruhen, für viele Kunden sehr abstrakt. 'Vor allem Verfahren, die auf Fingerabdrücken oder der Gesichtserkennung basieren, werden vom Verbraucher positive Eigenschaften bei der Transaktionssicherheit zugesprochen, da diese weniger leicht imitiert werden können', betont Giere.



'Auch in anderen Ländern gibt es bereits ähnliche Ansätze', schildert der Experte. So gebe es eine Kooperation zwischen dem US-Payment-Unternehmen Square und Starbucks. Bei dieser Bezahlmethode wird dem Verkäufer automatisch Name und Foto des Kunden präsentiert. Gibt dieser eine Bestellung auf, so nennt er lediglich seinen Namen. Stimmt das Aussehen mit dem der Person tatsachlich überein, so wird die Zahlung bestätigt.

pte/red

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#Payment #Gesichtserkennung #Zahlung



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