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Aktuell  16.12.2012 (Archiv)

Transparenz: Steuergeld im Werbetopf

Die Zeitungen haben einen Werbekunden, den Konjunktur und echte Werbeerfordernis nicht schrecken: Die öffentliche Hand. Durch das Transparenzgesetz gibt es aber zumindest Anhaltspunkte, welches Geld im Spiel ist.

Die Werbegelder aus den Bereichen, in denen die öffentliche Hand das Sagen hat und eben potentiell Steuergeld zweckwidrig verwendet werden könnte, also Transparenz erforderlich ist, müssen gemeldet werden. Die sogenannte Transparenzdatenbank für Inserate zeigt nun Geldflüsse im Print-Bereich und demonstriert damit auch mögliche Abhängigkeiten zwischen Politik und Medien. Aus der Korruptions-Problematik heraus entstand die Datenbank ja auch.

In einer Auswertung der Branchenzeitung Horizont gemeinsam mit Paroli wird das im dritten Quartal 2012 schon offensichtlich. So zeigt sich die Stadt Wien und verbundene Entitäten als sehr spendierfreudig: 3,1 Mio. Euro in einem Quartal (!) flossen in die Tageszeitungen. Heute, Österreich (die Zeitung) und Kronen Zeitung bekamen die größten Anteile davon.

Mit dem ORF (0,8 Mio.) ist der zweitgrößte Geldgeber einer, der eigentlich selbst am Werbemarkt Einnahmen lukrieren sollte. Dass hier die Zeitungslandschaft wieder großzügig bedient wird, könnte auch andere Gründe haben als jene des Werbebedarfs. Und hier sind auch Gegengeschäfte notiert, die keinen Wert haben.

Immerhin etwa 5,6 Mio. Euro an öffentlichen Geldern wurde in dem einen Quartal für gemeldete Inseraten-Werbung aus diesen direkten Segmenten ausgegeben. Alleine die Bundesregierung selbst ist dabei auffällig in Erscheinung getreten: Das Innenministerium hat circa 319.000, das Unterrichtsministerium 170.000 und Infrastruktur wie Verteidigungsminister haben je etwa 123.000 Euro aus dem Steuertopf für Werbung verwendet. Finanziert wurden damit in größten Teilen Österreich, Heute und Presse.

Zweitgrößter Brocken aus der Regierung ist dabei noch gar nicht enthalten. Das Bundeskanzleramt vergab über 311.000 Euro an die Zeitungen, dabei wurde die Krone deutlicher bedacht. Doch auch Heute, Kleine und Österreich finden sich in der oberen Hälfte gleich dahinter.

Das größere Bild der Statistik

Die weiter gefasste Rechnung im Standard kommt auf gesamt über 37 Mio. Euro aus meldepflichtigen Organisationen und rund 9 Mio. Euro aus Wien, wo dann auch zugehörige Unternehmen wir die Bestattung, Wohnservice und Wien Energie eingerechnet werden. Dort wird auch die ÖBB als großzügiger Werber genannt, wo von den 1,4 Mio. gute Stücke in den üblichen Boulevard gehen.

Der Standard hat sich dabei auch den Magazinmarkt angesehen und dabei etwa eine halbe Mio. Euro in Richtung News in den Zahlen herausgerechnet. Google ist den Zahlen nach mit 386.000 und Facebook mit 65.000 budgetiert worden. Das Internet ist allerdings generell nur gering in die Werbeausgaben integriert worden und auch dabei wiederum vorwiegend jene Medien im Naheverhältnis zu den bekannten Medienmarken - ein Schelm wer Böses dabei denkt.

Nun könnte man annehmen, dass die Werbeaufträge aus der Politik angesichts der drohenden Transparenz geringer geworden sind. Branchenkenner gehen davon aus, dass insbesonders in der Breite und der politisch zugerechneten Medienwelt 'gespart' wurde. Heißt: In der Zeit davor dürfte noch mehr Geld aus dem Steueraufkommen für die Werbung aus der öffentlichen Hand verwendet. Anzunehmen ist auch, dass nach der ersten Aufmerksamkeit für die neue Datenbank die Zurückhaltung wieder schwindet. Schon in Q4 scheint das augenscheinlich der Fall zu sein, das kommende Wahljahr setzt dem sicher noch eines auf.

Fazit: Ein wenig mehr Transparenz in den Inseraten ist durch das neue Gesetz gegeben, exzessive Ausgaben damit öffentlich aber die reinigende Wirkung nicht bestätigt. Die Verflechtung zwischen Medien und Politik auch auf dieser Ebene aber ist etwas, das wachsame Augen braucht - insofern ist die Veröffentlichung von Zahlen ein wichtiger Schritt. Die nächsten Daten gibt es am 15.1.2013 für das aktuelle Quartal.

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Politik #Medien #Transparenz #Datenbank #Auswertung #Korruption #Anfütterung #Förderung #Steuern #Geld


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